Tipps für einen gelungenen Immobilienverkauf

Jeder, der bereits einmal eine Immobilie verkauft hat, weiß, dass es wichtig ist, einige Punkte zu beachten. Nur so kann ein unkomplizierter Ablauf gewährleistet werden. 

Egal, ob es darum geht, einen fairen Preis zu finden, sich auf die Suche nach Käufern zu begeben oder die eigenen Kosten zu kalkulieren: wer sich hier ein wenig Zeit nimmt, um die individuelle Situation einzuschätzen, profitiert meist auf vielen Ebenen.

Wie lange dauert ein Immobilienverkauf?

Leider gibt es keinen festen, standardisierten Richtwert, anhand dessen es möglich wäre, die Dauer eines Immobilienverkaufs zu bestimmen. Vielmehr ist die Zeitspanne, die dazu nötig ist, eine Immobilie zu verkaufen, von mehreren Faktoren abhängig. 

In der Regel sollte hier – auch bei besonders attraktiven Objekten – mindestens ein halbes Jahr eingeplant werden. Auch wenn sich schnell ein Käufer finden sollte, müssen immerhin auch bürokratische „Hürden“ überwunden werden, da Grundbucheintrag, Notartermine und Co. ebenfalls Zeit in Anspruch nehmen. 

Dennoch lässt sich die Zeitspanne bis zur Vertragsunterzeichnung gegebenenfalls verkürzen, indem der Käufer für einen guten ersten Eindruck sorgt. Oft kann ein neuer Anstrich nicht nur für einen schnelleren Verkauf, sondern „ganz nebenbei“ auch für einen höheren Verkaufspreis sorgen. 

Generell wäre es jedoch sicherlich – sowohl beim Alt- als auch beim Neubau – falsch, sich als Verkäufer unter Stress zu setzen. Lediglich dann, wenn der Verkauf unverhältnismäßig lange dauert und sich keine (oder wenige) Interessenten melden, könnte es an der Zeit sein, über die Attraktivität des Angebots nachzudenken. Ein professioneller Makler kann hier weiterhelfen, die Situation fundiert einschätzen zu können.

Was ist meine Immobilie wert?

Um herauszufinden, wie viel eine Immobilie wert ist, müssen mehrere Faktoren berücksichtigt werden. Unter anderem wird der letztendliche Wert von:

  • der Lage
  • dem allgemeinen Zustand des Hauses bzw. der Wohnung
  • der Energieeffizienz
  • der Ausstattung
 

bestimmt. Wer sich hier einen ersten, groben Überblick verschaffen möchte, sollte unter anderem auch bereits bestehende Angebote mit dem eigenen Haus vergleichen. Gleichzeitig ist es natürlich zudem wichtig, die aktuelle Marktlage zu berücksichtigen. 

Auch hier hilft es in der Regel, sich mit einem Makler kurzzuschließen und den Wert der Immobilie ermitteln zu lassen. Die Kosten für besagte Ermittlung müssen natürlich miteinkalkuliert werden.

Wichtige Dokumente, die bei einem Hausverkauf eine Rolle spielen

Wie bereits angedeutet, spielt bei einem klassischen Hausverkauf natürlich auch der Faktor „Bürokratie“ eine wichtige Rolle.

So muss unter anderem bzw. oft auf:

  • Grundbuchauszüge
  • Baupläne
  • Flurkarten
  • Grundrisse
  • den Energieausweis
  • Versicherungsdokumente
  • Informationen zu Nebenkosten
  • Unterlagen zu etwaigen Modernisierungen am Gebäude
 

zugegriffen werden können.

Gleichzeitig gilt es, den Kostenfaktor nicht zu unterschätzen. Denn: der Verkauf einer Immobilie kostet nicht nur den Käufer, sondern auch den Verkäufer Geld.

Was kostet ein Immobilienverkauf?

Im Rahmen eines Immobilienverkaufs kommt auch der ein oder andere Kostenpunkt auf den Verkäufer zu. 

Kosten, die beispielsweise im Rahmen:

  • einer Wertermittlung
  • der Ausstellung des Energieausweises (sofern möglich)
  • Renovierungen, um die Immobilie von ihrer besten Seite zu präsentieren
  • der Makler- und Notarkosten


anfallen, können sich hier schnell aufsummieren und – falls vorher nicht mit ihnen kalkuliert wurde – zu einer echten Belastung werden.

Verkäufer, die hier sparen möchten, überlegen oft, ob es nicht sinnvoll wäre, auf das Engagieren eines Maklers zu verzichten. In einigen Fällen kann es sich hierbei um eine praktische Maßnahme handeln, das Budget zu schonen. Makler bieten – gerade mit Hinblick auf einen unkomplizierten Verkauf und eine fundierte Beratung – viele Vorteile, kosten jedoch auch Geld.

Wer schon Erfahrung im Verkauf von Immobilien sammeln konnte bzw. genug Geduld mitbringt, um sich einzulesen, kann sich durchaus selbst an „seinem Projekt“ versuchen.

Verkäufer, die jedoch keine Lust haben, sich mit Inserieren, Hausführungen und Co. zu befassen, haben im Makler eine praktische Alternative gefunden.

Es lohnt sich jedoch in jedem Fall, die verschiedenen Tarife miteinander zu vergleichen. Hier gibt es oft deutliche Unterschiede.

4 abschließende Tipps zum Immobilienverkauf

Grundsätzlich gilt: jeder Immobilienverkauf ist individuell. Mit den fünf folgenden Tipps stellen Sie jedoch sicher, dass Sie für sich selbst gute Grundvoraussetzungen für einen reibungslosen Verkauf schaffen:

  1. Planen Sie ausreichend Zeit ein!
    Niemand, weder Käufer noch Verkäufer, sollten sich beim Immobilie Verkaufen stressen lassen. Manchmal liegt es auch einfach an den Gegebenheiten des Marktes, dass sich ein bestimmter Preis zum aktuellen Zeitpunkt nicht erzielen lässt. Wer nicht unbedingt verkaufen muss, ist hier klar im Vorteil.

  2. Entscheiden Sie sich für einen realistischen Preis
    Das Interesse an zu hochpreisigen Immobilien ist in der Regel gering. Aber auch ein zu niedrig angesetzter Preis kann skeptisch machen. Wer hier unsicher ist, sollte sich in jedem Fall beraten lassen bzw. umfassend recherchieren.

  3. Prüfen Sie, ob der Käufer sich die Immobilie leisten kann
    Nicht jeder, der sich dazu entschließt, eine Immobilie zu kaufen, kann sich diese auch leisten. Prüfen Sie daher in jedem Fall vorher die Bonität des Käufers und lassen Sie sich genau erklären, die wieder sich eine etwaige Finanzierung vorstellt.

  4. Bereiten Sie die Immobilie auf den Verkauf vor
    Wer eine Immobilie verkaufen möchte, sollte den ersten Eindruck, den das betreffende Objekt hervorruft, nicht unterschätzen. Oft hilft es hier bereits, einfache Renovierungsarbeiten durchzuführen, um den Wert des Hauses zu steigern und seine „Verkaufsattraktivität“ zu erhöhen.
 

Kurz: bei einem klassischen Immobilienverkauf handelt es sich um ein „großes Projekt“, das der Verkäufer jedoch nicht allein bewältigen muss. Mit ein wenig Recherche, einem wachsamen Auge und (eventuell) einem Makler an der Seite findet sich oft schnell ein Käufer. Und falls nicht, ist es ratsam, das entsprechende Angebot in regelmäßigen Abständen gegenzuprüfen.

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